Geistheilung

Spirituelle Heilung bedarf Deiner Zustimmung

Krankheiten beinhalten immer eine Botschaft an uns. Schau genau hin.

Wir leben in einer dualistischen Welt. In einer Welt, die polarisiert und die zur Beurteilung einer Situation immer zwei Extreme heranzieht. Diese beiden Extreme (z.B. gut oder schlecht) sind die Leitplanken unseres Wahrnehmungsraumes.

Alle Erfahrungen setzen wir ins Verhältnis zu diesen Leitplanken. Dies äußert sich auch in unserer Kommunikation. Die Leitplanken sind jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich definiert.

Je nachdem, was Du persönlich als „gut“ oder „schlecht“ definierst, so stellt sich für Dich auch Leben dar.
Deine Definition von „gut“ und „schlecht“ bildet ein Konzept. An Hand der von Dir gemachten Erfahrungen, weißt Du ganz instinktiv, wann ein Tag als gut empfunden werden kann, und wann er eher die Note „schlecht“ verdient.

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Ich denke, es liegt auf der Hand, dass ein Flüchtling, der soeben eine Kriegs-Situation hinter sich gelassen hat, einen anderen Maßstab von „gut“ oder „schlecht“ bei der Beurteilung seiner Tage anlegen wird.

Wenn ihr jedoch miteinander kommuniziert, seid ihr euch vielleicht gar nicht darüber bewusst, dass sich eure Definitionen von „gut“ und „schlecht“ extrem unterscheiden. Was für ihn „gut“ bedeutet, kann für dich bereits „schlecht“ sein.

Ihr beide habt Konzepte, die ihr mit der Anmutung „gut“ oder „schlecht“ verbindet.
Und genauso verhält es sich mit dem Thema „Heilung“. Deine Konzepte entscheiden darüber, was als heilbringende Intervention angesehen werden kann und was Humbug ist.

Geistheilung abhängig von Glaubenssätzen

Ob Geistheilung für Dich in Frage kommt, hängt also extrem von Deinen Glaubenssätzen und deinen Konzepten ab.
Wer sich auf Geistheilung einlässt, wird dies - zumindest anfangs - auf Basis neuer Glaubenssätze tun und so wird er unbewusst sein Leben, um ein neues Konzept anreichern.
Verfolgen wir das kurz. Nehmen wir an, ein Mensch leidet unter einer schweren Krankheit. Sein Glaubenssatz könnte anfangs lauten: Die Schulmedizin ist extrem weit fortgeschritten und so wird sie auch mir helfen können.

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Dieser Glaubenssatz könnte auf Erfahrung beruhen. Vielleicht kennt der Erkrankte andere Menschen in seinem persönlichen Umfeld, die unter einer ähnlichen Krankheit litten, und denen die Schulmedizin hervorragend helfen konnte.
Dieses Konzept wird im Normalfall so lange aufrechterhalten, so lange es dem erkrankten Menschen nützt. Was passiert aber, wenn er die Mitteilung erhält, er sei austherapiert, wenn er erfährt, dass auch die Schulmedizin mit ihrem Latein am Ende ist und nicht mehr helfen kann?

Austherapiert - Was dann?

Beschränken wir uns der Einfachheit halber lediglich auf zwei wahrscheinliche Optionen:

  • Option 1: Er fügt sich seinem Schicksal und wartet den weiteren Verlauf der Krankheit ab. In diesem Fall bleibt sein Erwartungs-, Erfahrungs- und Möglichkeitsraum identisch.
  • Option 2: Er bereichert seinen Möglichkeitsraum, in dem er alte Glaubenssätze überprüft und diese ggf. modifiziert – und das ist gar nicht so unwahrscheinlich.

Da alte Lösungsansätze für die Erkrankung nicht mehr tragen, steigt die Wahrscheinlichkeit, neue Optionen in Erwägung zu ziehen. Die Optionen sind umso kreativer, je aussichtsloser die Situation erscheint.
Im Klartext heißt das: Wer den Tod vor Augen hat, ist zu völlig neuem Denken bereit. Ist bereit auch das Unmögliche in Erwägung zu ziehen. Ist bereit den letzten Strohhalm „Hoffnung“ zu greifen.
Dann können auch Konzepte wie „Geistheilung“ gedacht werden. Manchmal ist dieser Umweg notwendig. Manchmal sind es die Herausforderungen des Lebens, die uns in neuen Bahnen denken lassen.

Doch ist der von mir beschriebene Weg notwendig, um sich auf Geistheilung einzulassen?

Nein, ganz und gar nicht.

Viel besser ist es, wenn man aus freiem Antrieb anfängt, das scheinbar undenkbare zu denken, um das Phantastische wieder ins Leben zu lassen.
Ich habe vorher gesagt, dass Geistheilung letzten Endes kein Konzept ist und auch keinem Konzept folgt. Es ist weder greifbar, noch klassifizierbar, noch reproduzierbar.

Menschen denken in Konzepten

Doch wir Menschen lieben es, in Konzepten zu ankern. Das gibt uns Sicherheit und so wird das geistige Heilen sehr häufig im Kontext von Religion gesehen. Da gibt es einen lieben Gott, der auf uns aufpasst und dem wir uns nur öffnen müssen, um Heilung geschehen zu lassen.

Doch Hand aufs Herz, wer von uns weiß schon, ob Gott lieb ist? Wenn wir die aktuelle Weltlage betrachten, könnte man eher zu anderen Schlussfolgerungen kommen.

Letzten Endes spielt es jedoch keinerlei Rolle, welche Krücken wir Menschen auf dem Weg zurück zur Quelle benötigen.
Viele Wege führen nach Rom, heißt es so schön. Welchen Weg du nimmst, um Geistheilung zulassen zu können, ist unwesentlich.
Wichtig ist jedoch, dass Du es bist, der sich für spirituelles Heilen öffnen darf. Es gibt keinen anderen Weg. Nur wenn Du es zulässt, wenn Du es willst, kann Geistheilung geschehen.
Wir Menschen sind es gewohnt zu hinterfragen. Seit jeher sind wir auf der Suche nach Antworten. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn in unserem Leben? Diese Fragen beschäftigen uns Menschen seit Jahrtausenden und sind Begründung mannigfacher philosophischer Schulen – und doch sind es nur Konzepte.

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Ganz egal, welcher philosophischen Schule du auch folgst. Letzten Endes sind es Erklärungsansätze, die kein Mensch beweisen kann. Geschichten, die wir uns erzählen, um die Komplexität des Lebens erträglicher zu machen.
Unser aller Leben ist eine Anhäufung von Konzepten. Tag ein, Tag aus, erzählen wir uns Geschichten darüber, wer wir sind, wie unsere Vergangenheit war, was unsere Eltern hätten besser machen können, und, und, und.
Wenn wir uns dann mit Geistheilung beschäftigen, fügen wir eine weitere Geschichte unserem Leben hinzu. Das was passiert ist, oder was vielleicht auch nicht passiert ist, unterteilen wir dann wieder an Hand unserer Konzepte in „gut“ oder „schlecht“.

Was ist Krankheit?

In meiner Sichtweise von Krankheit, liefert Dir Krankheit einen konkreten Hinweis, was Du in Deinem Leben verändern darfst.
Teilweise ist das ein relativ konkreter Hinweis. Wenn Du Magenschmerzen nach Kaffee-Genuss hast, solltest Du vielleicht keinen Kaffee mehr trinken. Wenn Du Blähungen hast, wenn Du Milch trinkst, solltest du wohl Milch aus Deinem Speiseplan streichen. Das sind alles keine großen Erkenntnisse.
Schwieriger sind Krankheiten zu deuten, die über einen längeren Zeitraum, fast schleichend entstehen. Dann fällt es anfangs schwer, auf die tatsächlichen Ursachen zu schließen.

Wer denkt schon darüber nach, dass ein gebrochenes Herz, auf Grund einer in die Brüche gegangenen Beziehung, nach einigen Jahren zu tatsächlichen Herzproblemen, bis hin zu einem Herzinfarkt führen könnte?
Wer denkt schon bei einem Bandscheibenvorfall über mögliche Zusammenhänge mit jahrelanger Überlastung in Arbeit oder Privatleben nach?
Die hier aufgeführten Beispiele, stehen sicherlich zwangsweise in einem ursächlichen Zusammenhang, doch in meiner Arbeit lassen sich derartige Zusammenhänge häufig feststellen.

Beides sind hervorragende Beispiele für die Grenzen und Möglichkeiten der Geistheilung.
Wenn Du Deinem Körper zu wenig Aufmerksamkeit schenkst, also die Signale und Warnzeichen Deines Körpers nicht beachtest, wird er immer eindringlicher versuchen mit Dir zu kommunizieren. Versuchst Du dann auch noch die Symptome mit Medikamenten zu verschleiern, wird er sich noch stärker in Dein Bewusstsein rufen.

Körper und Geist wollen wahrgenommen werden

Das ist der Grund, wieso mit der Zeit immer stärkere Schmerzmittel genommen werden müssen, um die Symptome zu übertünchen. Scheitert der Körper auch dann noch in seinem Anliegen endlich wahrgenommen zu werden, kann es letzten Endes auch zu Symptomverschiebungen kommen. Das Ganze wird sich so lange fortsetzen, bis Du Deinem Körper die Aufmerksamkeit entgegenbringst, die er benötigt, um Dir wieder treu zu dienen. Das geht nicht von heute auf morgen. Das erfordert Zeit, Hingabe und die Bereitschaft zur Veränderung.
Das Gleiche gilt für psychische Probleme. Auch diese sind klare Hinweise dafür, dass in Deinem Leben etwas schief läuft. Es kann sein, dass Du Gefühle unterdrückst, die schon lange an die Oberfläche kommen wollen. Es kann sein, dass Du an einer Lebenssituation festhältst, die Dir schon lange nicht mehr gut tut. Gefühle wollen gehört werden. Auch wenn die Konfrontation mit Deinen Gefühlen mit Schmerzen verbunden ist. Verneinst du sie, treten Sie in Form von psychischen, aber auch physischen Symptomen an die Oberfläche. Für die medikamentöse Behandlung der Symptome gilt das bereits Gesagte.

Medikamente können ein Segen sein, wenn es darum geht, akute Situationen zu überstehen. Wir dürfen täglich froh darüber sein, dass wir auf eine derart gute medizinische Infrastruktur zurückgreifen können.
Darüber hinaus darf uns jedoch auch klar sein, dass eine wirkliche Heilung letzten Endes durch uns selbst geschieht. Dazu dürfen wir feinsinnig wahrnehmen, was in unserem Leben aktuell verändert werden darf.

Geistheilung nicht immer Spontanheilung

Viele Menschen denken im Kontext von Geistheilung an Spontan-Heilungen.

Diese sind möglich, jedoch nicht die Regel.
Auch wenn es nur ein Konzept ist, möchte ich diese Gedanken gerne mit Dir teilen.
Wenn wir tatsächlich hier sind, um uns weiter zu entwickeln, um Erfahrungen zu sammeln, um letzten Endes Ganzheit zu erfahren, dann ist es meines Erachtens auch verständlich, dass wir die Herausforderungen schultern müssen, die uns auf diesem Weg weiterbringen.
Die Möglichkeiten der Geistheilung werden dann völlig missinterpretiert, wenn es als Symptom-Löser, oder als Zauberstab gesehen wird, der uns die Herausforderungen des Lebens ersparen soll.

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Geistige Entwicklung benötigt Herausforderungen. Wer Zusammenhänge erkennen will, bedarf der Schule des Lebens. Hier gibt es keine Abkürzungen.
Es ist uns alleine vorbehalten, diesen Weg zu beschreiten. Wie es unserem physischen Körper dabei geht, ob wir früher oder später sterben, ist aus geistiger Sicht nebensächlich.

Geistheilung ist nicht dazu da, unser Leben möglichst einfach zu gestalten. Es ist nicht dazu da, unser Leben zu verlängern. Wenn es verlängert wird, dann nur deshalb, um weitere Erfahrungen machen zu können, um Liebe zu geben und Verantwortung zu leben.

Lektionen des Lebens annehmen und lernen

Geistheilung kann dann Entwicklungen beschleunigen, wenn wir die Lektion, die das Leben für uns bereithält, bereits gelernt haben. Dann kann es sein, dass es zu sogenannten Spontan-Heilungen kommt. In dem Moment, wo Einsicht über krankmachende Zusammenhänge erlangt wurde, kann die Krankheit weichen. Sie hat dann ihren Zweck erfüllt. Ein weiteres Leiden ist nicht notwendig. Dann darf der Heiler als Mittler zwischen Mensch und geistiger Welt die Heilung vollziehen.

Geistheilung kann auch einen Aufschub erwirken. Wenn Menschen unter einer unheilbaren Krankheit leiden und nicht mehr lange zu leben haben, sie jedoch erste Anzeichen eines tieferen Krankheitsverständnisses zeigen, kann die geistige Dimension unseres Seins einen Aufschub der Krankheit gewähren. Dieser Aufschub dient dem Erkrankten ausschließlich dazu, die zu Grunde liegenden Themen seiner Krankheit zu verstehen und zu bearbeiten. Schreitet er in diesem Prozess voran, kann letzten Endes auch die gesamte Krankheit von ihm genommen werden.

Beide Beispiele zeigen, dass die Möglichkeiten spiritueller Heilung in vielen Fällen sehr stark von uns selbst bestimmt werden. Geistheilung folgt somit keiner Gesetzmäßigkeit und kann somit auch nicht wissenschaftlich untersucht werden.

Glaube ist der Schlüssel für Heilung

Somit bleibt uns nichts anderes übrig, als daran zu glauben, oder eben auch nicht. Beides ist ok und keiner kann Dir sagen, ob die von mir hier gemachten Aussagen tatsächlich stimmen. Es ist mein Konzept von Leben, dass ich so erfahre und jeden Tag aufs Neue kritisch hinterfrage.
Doch ganz egal, wie Du zu Geistheilung stehst - eines ist meines Erachtens nicht von der Hand zu weisen:
Wer sich für das Thema „Geistheilung“ öffnet, öffnet gleichzeitig eine neue Tür, die aus der Krankheit führen könnte. Spätestens dann, wenn andere Türen der Heilung verschlossen sind, solltest Du diesen Weg ernsthaft ins Auge fassen.

Dann ist es an der Zeit, auf Deinen Bauch zu hören.

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