Spaß ist der Düsenantrieb unseres Erfolgs

Wer seine Berufung lebt, kann seinen Erfolg nicht verhindern.

Gestern kam im Radio ein Bericht über das Phänomen Stress in unserer Zeit.

Es war spannend zu verfolgen, dass wir Dinge zwar immer effizienter tun, dadurch jedoch keinerlei Zeitvorteil im Leben gewinnen. 

Als Beispiel wurde „Brief“ und „E-Mail“ genannt. 

Benötigte ein schneller Briefschreiber in den 1970er Jahren vielleicht noch 1 Stunde für das Schreiben, Einkuvertieren und Frankieren von 5 Briefen/Tag, so wäre man heute in Zeiten elektronischer Korrespondenz sicherlich in der Lage, in gleicher Zeit mindestens den doppelten Output an E-Mails zu bewältigen. (Der tatsächliche Output läge wahrscheinlich noch weit darüber). Ceteris paribus – also unter sonst gleichen Bedingungen, müsste man in diesem sehr konservativ gewähltem Beispiel, also alleine durch die Effizienz elektronischer Post mindestens eine halbe Stunde Zeitvorteil gewonnen haben.

So die Überlegung. 

Dass dies jedoch nicht so ist, wissen wir alle aus eigener Erfahrung, da alleine die Menge geschäftlicher Korrespondenz extrem angestiegen ist.

Die Studie des Lehrstuhls zeigte auf, dass der durch effizientere Kommunikationsmittel erzielte Zeitvorteil, durch das damit einhergehende gesteigerte Korrespondenzaufkommen ins Gegenteil verkehrt wird. Der Stress nimmt durch die neuen Kommunikationsmittel also nicht ab, sondern zu.

Zusätzlich verfließen die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit immer mehr. Die Beantwortung geschäftlicher Mails nach Feierabend mittels Smartphones, Tablets und privater PCs ist mittlerweile für viele Arbeitnehmer eine Selbstverständlichkeit. Das damit einhergehende Getrieben sein ist wohl ein Kennzeichen unserer Zeit.

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Burnout ist das Schlagwort, das dieses Lebensgefühl auf den Punkt zu bringen scheint. Nicht nur bei Menschen, die tatsächlich darunter leiden, sondern auch bei Personen, die das Gefühl haben, dem Druck im Alltag nicht mehr lange Stand halten zu können.

Stress ist nicht gleich Stress

Doch Stress ist nicht gleich Stress. Das wissen vor allem Menschen, die ihren eigenen Zielen folgen.
Sehr schön lässt sich der Unterschied auch an Hand der englischen Sprache unterscheiden. Hier gibt es die Unterscheidung von distress und eustress.

  • Distress bezeichnet negativen Stress. Diese Art von Stress ist energieraubend, demotivierend und geht oft mit Tätigkeiten einher, die uns wenig Spaß machen, bzw. denen wir wenig Sinnhaftes abgewinnen können. 
  • Eustress ist motivierender, energiegebender Stress. Menschen mit Eustress stehen unter Strom. Sie leben für Ihre Idee, ihre Arbeit, ihre Berufung. Sie wollen ihre Berufung verwirklicht sehen.

Im Fall von Eustress verschwimmen dann auch oft die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Das Thema „Urlaub“ nimmt an Bedeutung ab. Man lebt ja, wofür es sich lohnt zu leben.

Was zu Eustress oder Distress führt, hängt nicht von Tätigkeiten ab. Es hängt davon ab, wie sehr eine Tätigkeit den ureigensten Strukturen eines Menschen entspricht und Sie müssen nicht selbständig sein, um Eustress erleben zu können. Ganz im Gegenteil. Es geht nur um die Tätigkeit.
Wenn Sie Ihre Berufung leben – also einer Tätigkeit nachgehen, die sich mit Ihren Bedürfnissen, Ihren Vorlieben und Ihren Programmen deckt, kommt negativer Stress erst gar nicht auf. In diesem Fall dominiert Freude und Hingabe Ihren Arbeitsalltag.

Das wiederum hat immense Auswirkungen auf Ihren beruflichen Erfolg.

Man könnte auch sagen. Wenn Sie das machen, was Sie erfüllt, werden Sie es so gut wie möglich machen wollen und auch machen.
Das wiederum führt zu außergewöhnlichen Ergebnissen und letzten Endes dazu, dass Sie Ihren Erfolg nicht verhindern können.

Bis es soweit ist, bleibt Ihnen aber immer noch die Möglichkeit, nach Feierabend einfach Ihr Handy, Tablet oder Computer abzuschalten.

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