Selbstwertgefühl aufbauen

Lebensziel finden

In diesem Beitrag beschäftige ich mit 3 Themen, die in enger gegenseitiger Beziehung zueinander stehen: Es geht um Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Glaubenssätze. Genauer gesagt geht es um deren Bedeutung für unseren Erfolg im Leben.

Eines möchte ich an dieser Stelle gleich vorwegnehmen. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind für mich verdienen meines Erachtens ihre Namen nur dann, wenn Sie nachhaltig, wertbeständig und stabil sind. Gefühle von großer Präsenz und Dauer.  

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Was denkst du über dich? Was bist du dir selbst Wert. Wie stark vertraust du dir selbst. Auf deine Fähigkeiten. Auf deine Intuition?

Ruhst du in dir und bist du dir deiner selbst sicher? Oder beherrschen Ängste dein Leben? Die Angst zu versagen, nicht zu genügen oder nicht geliebt zu werden? Wovon hängt es ab, ob wir uns selbst wertschätzen? Von welchen Faktoren, von welcher Realität und welchen Umständen.

Beginnen wir beim Selbstwertgefühl.

Was kennzeichnet ein gesundes und stabiles Selbstwertgefühl? Ich rede hier nicht von Überheblichkeit oder Macht.

Beginnen wir beim Begriff selbst und zerlegen wir das Wort einmal in seine Bestandteile. Demnach ist Selbstwertgefühl ein Gefühl, über den Wert, den ich mir – und das ist wichtig – nur ich mir – selbst beimesse. Ansonsten hieße es ja Fremdwertgefühl.

Wie wir wissen, lässt sich ein Gefühl nicht wirklich quantitativ messen. Zwar gibt uns der Körper mehrere Hinweise, wie es zu einem bestimmten Zeitpunkt um unser Gefühlsleben bestellt ist. Messbar sind jedoch immer nur die Folgen, die ein bestimmtes Gefühl bei uns auslöst.

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Ein Beispiel wäre die Messung des Hautwiderstandes. Jedoch kann nicht mit Bestimmtheit festgestellt werden, ob das Gefühl, oder eine anderer Einfluss auf unseren Körper oder unsere Psyche, die Veränderung des Hautwiderstandes ausgelöst hat.

Halten wir somit fest: Ein Gefühl lässt sich nicht messen.

Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis im Zusammenhang mit dem Selbstwertgefühl.

Ich fasse noch einmal zusammen: Das Selbstwertgefühl ist eine subjektive Größe, also eine von mir persönlich wahrgenommene Größe, die sich nicht objektiv quantifizieren oder nachprüfen lässt.

Das hat viele Auswirkungen auf unser Leben. Welche, werden wir gleich noch sehen.  

Zuerst aber eine Frage an dich:

Was denkst du, wer hat das größere Selbstwertgefühl. Der studierte Akademiker oder ein Mensch, der seit seinem 16 Lebensjahr im Arbeitsleben steht.

Du hast sicher Recht, wenn du sagst, dass man hierüber keine Aussage treffen kann. Zu wenig Faktenwissen steht zur Verfügung. Das ist in diesem Zusammenhang aber auch gar nicht wichtig.

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Das Modell eignet sich sehr gut, um die Subjektivität des Selbstwertgefühls auf den Punkt zu bringen. So würden manche Menschen dazu neigen, dem Akademiker das größere Selbstwertgefühl auf Grund seiner umfassenden Ausbildung beizumessen. Wieder andere würden dies negieren. Sie würden vielleicht dahingehend argumentieren, dass der frühzeitig ins Arbeitsleben eingetretene Protagonist unseres Beispiels eine weitaus höhere Alltagskompetenz mit sich bringt, da er sich schon sehr früh mit dem Geld verdienen beschäftigen musste.

Vielleicht siehst du an dieser Stelle schon, worauf dein Selbstwertgefühl basiert. Es basiert auf Glaubenssätzen, die wiederum durch unsere Erfahrungen im Laufe unseres Lebens geprägt wurden. Anders formuliert: Es basiert auf den Werten deines Lebens, denen du Relevanz zuweist.

Überprüfe einmal meine folgende Aussage, ob sie Relevanz für dich besitzt:

Selbstwertgefühl basiert auf deinen Gefühlen. Die Gefühle wiederum werden durch unser Glaubenssystem ausgelöst. Entsprechen wir den Dingen, denen unser Glaubenssystem einen hohen Wert einräumt, hat dies Auswirkungen auf unser Selbstwertgefühl.

Ein Punk wird sich innerhalb seiner Gruppe bestätigt fühlen. Genau so wird es einem Politiker gehen, der es in die Bundesregierung geschafft hat. Sein Glaubenssystem bewertet das Erreichte, die Zugehörigkeit und den Erfolg als positiv.

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Stellen wir uns jetzt vor, der Punk wechselt in die Bundesregierung und der Politiker verbringt seine Zeit im Kreis der Punks. Was für Auswirkungen hat das auf das Selbstwertgefühl. Die neue soziale Gruppe kollidiert mit den Glaubenssätzen. Das bislang erreichte hat faktisch keinen Wert mehr, wenn man die Peer Group wechselt. Hier darf deutlich werden, dass Selbstwertgefühl in unserer Gesellschaft häufig an äußeren Werten festgemacht wird. Das Selbstwertgefühl ist in diesem Fall dann von externen Faktoren bestimmt.

Genau genommen haben wir es in diesem Zusammenhang dann mit Fremdwertgefühl zu tun.

Noch einmal auf den Punkt gebracht. Die Gruppenzugehörigkeit, der Status in der Gruppe und die Selbstidentifikation mit äußeren Werten bestimmt über den Wert, den wir uns selbst zugestehen. In diesem Moment ist mein Selbstwert fremdbestimmt. Mein Selbstwert ist von externen Faktoren abhängig.

Je nachdem was mir meine Umwelt zurückspielt, verbessert oder verringert sich das Konstrukt, das ich bislang für das Selbstwertgefühl gehalten habe.

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Die meisten Menschen denken, dass ihr Selbstwertgefühl an äußeren Faktoren festgemacht ist. Da wäre zum Beispiel der Status, den man in der Gesellschaft einnimmt. Diesen Status spiegelt man durch sogenannte „Status-Symbole“ nach außen. Im besten Fall erzielen wir durch die Status-Symbole ein Status-Feedback. Das heißt, die Menschen die uns umgeben, reagieren auf unsere Status-Symbole genauso, wie wir es uns wünschen.

Ein großes Auto soll dazu führen, dass man als erfolgreich wahrgenommen wird. Wenn wir also bewundernde Blicke ernten, könnte das dazu führen, dass wir uns in Folge davon, besser fühlen und dass dadurch letzten Endes auch unser Selbstwertgefühl etwas gestiegen ist. Ich glaube dann von mir, mehr Wert zu sein. Doch das funktioniert nur kurzfristig. Wer im Außen Bestätigung für sein Selbstwertgefühl sucht, ist auf dem Holzweg.

So führt ein Studium, die Promotion, eine Auszeichnung nicht zwangsläufig zu einem höheren Selbstwertgefühl. Das werden vor allem die Menschen unter uns bestätigen können, die über derartige Insignien verfügen. Auch nach der Auszeichnung, die uns vielleicht für einen kurzen Moment aus der Masse der Menschen hervorhebt, bleibt man der Mensch, der man vorher war.

Vielleicht habt ihr das schon selbst in eurem Leben erfahren. Man tritt einen Weg an, um durch diesen Weg „Ganzheit“ zu erfahren. Nachdem man diesen Weg dann erfolgreich beendet hat, stellt man jedoch enttäuscht fest, dass man noch immer in der gleichen Haut steckt.

Das Selbstwertgefühl hat sich nicht verändert. Noch immer fühlt man sich genau so groß oder klein, wie zuvor.

Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie wir Menschen dann agieren. Es reicht nicht aus, nur einmal festzustellen, dass sich durch äußere Umstände unser Selbstwertgefühl nicht nachhaltig beeinflussen lässt. Nein, wir Menschen neigen dazu, dass wir diese Erfahrung immer wieder machen müssen. Es scheint fast so, als könnten wir es einfach nicht glauben, dass wir durch externe Faktoren nicht ganz werden können. Und irgendwann wird uns dann klar, dass wir eigentlich auf der Suche nach Anerkennung sind. Wir wollen angenommen werden.

Somit geht es letzten Endes um eine Form der Liebe. Eigenliebe.

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Alle unsere Anstrengungen, die darauf ausgerichtet sind, unser Selbstwertgefühl zu steigern, sind letzten Endes unsere Versuche geliebt zu werden. Um dies zu erreichen, versuchen wir uns attraktiv zu machen. Durch Status-Symbole, Wissen, Macht. Es gibt unzählige Wege, die Menschen beschreiten um sich Wert beizumessen.

Die Krux daran ist, dass fast alle Menschen versuchen, Wertbestätigungen von außen zu erhalten. Ein Lob oder Bewunderung für das tolle Auto, für die neue Villa, für die Promotion, den hohen Verdienst und, und, und. Doch Objekte sind nicht in der Lage unser Selbstwertgefühl nachhaltig zu steigern. Die Werbung täuscht das zwar vor. Doch eigentlich ist es wie bei einem Junkie. Knüpft man sein Selbstwertgefühl an äußere Faktoren, ist man immer auf der Suche nach dem nächsten Schuss.

Wahres Selbstwertgefühl orientiert sich nicht am außen. Es ist mein Gefühl, dass ich mir selbst beimesse. Es ist ein Gefühl, dass unabhängig vom Außen besteht. Unabhängig von anderen Meinungen, unabhängig von materiellen Dingen und unabhängig von Wissen, Macht und sozialer Stellung.

Sich als Ganzes wahrzunehmen, erfordert es, sich mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen, diese zu akzeptieren und sich vor allem auch mit den Schwächen auszusöhnen. Gerade die Schattenseiten an uns, bieten die größten Hebel, um wirkliches Selbstwertgefühl zu entwickeln. 

Sicherlich schmeicheln uns Erfolge. Sicherlich erwecken Status-Symbole den Schein es geschafft zu haben. Doch frage dich einmal was wohl passiert, sobald diese Erfolge ausbleiben.

Was ist dann mit dem Selbstwertgefühl?

Selbstwertgefühl hat meines Erachtens rein gar nichts mit Äußerlichkeiten zu tun. Ein gesundes und – das ist für mich das Wesentliche – stabiles und nachhaltiges Selbstwertgefühl kannst du dir nicht mit materiellen Dingen erschaffen. Auch nicht durch Ausbildungen, Zugehörigkeiten und Auszeichnungen.

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Selbst wenn du das Gefühl hast, dass dir diese Dinge ein besseres Selbstwertgefühl verschaffen. Spätestens dann, wenn jemand anderes ein größeres Auto, eine größere Villa, oder einen zweiten Doktortitel hat, fühlst du dich spätestens wieder kleiner. Das gilt auch für den Fall, wenn das angehäufte Brimborium plötzlich nicht mehr vorhanden ist. Das sind dann Geschichten, die wir in Gala, Bunte und Bild lesen.

Das ist der Stoff auf dem das Dschungelcamp basiert.

Machen wir jetzt einen Sprung zum großen Ganzen.

Klein zu sein, bedeutet vor allem Eines. Wer sich kleiner macht als er ist, kann nichts verlieren. Wer sich größer macht als er ist, ist wie ein Luftballon, der Gefahr läuft einer Nadel zu begegnen. Um wirklich Selbstwertgefühl zu erlangen, hilft nur eine Vorgehensweise:

Du darfst dich selbst ganz genau kennenlernen. Du darfst dir deine Schwächen eingestehen. Sie sind nicht schlimm. Wir alle haben sie. Je mehr du akzeptierst, wer du bist, desto mehr wirst du dir deines eigenen Wertes bewusst. Wenn du dir einen schönen Schal kaufen willst, prüfst du vor dem Kauf die Qualität des Produkts. Du versuchst zu erkennen, ob der Schal seinen Preis auch Wert ist.

Was ist denn eigentlich ein gutes Selbstwertgefühl?

Ich persönlich denke, dass wir dann ein gutes Selbstwertgefühl haben, wenn wir uns in unserer Gesamtheit wahrgenommen und akzeptiert haben.

Lies bitte noch einmal ganz genau: Nicht andere akzeptieren uns, sondern wir selbst akzeptieren uns so wie wir sind.

Nicht der Luftballon darf das Ziel sein.

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Es klingt wie ein Paradoxon: Die Akzeptanz unserer Schwächen, das Zugeben unserer Fehler, wird unser Selbstwertgefühl immer mehr stärken.

„Ungeschminkt“, ist der Begriff, der hier absolut treffend ist.

Wenn man sich in einer Beziehung ungeschminkt begegnen darf, wenn man genau so sein darf, wie man wirklich ist, dann fühlt man sich in der Beziehung aufgehoben und wohl. Das gleiche gilt für unsere Beziehung mit uns selbst.

Erst dann, wenn ich mir die Zeit zugestehe mich selbst kennen zu lernen, wenn ich den Mut finde, mich selbst ungeschminkt wahrzunehmen, erst dann werde ich mir meines eigenen Wertes bewusst.

Dann wird vieles einfacher.

Denn wenn ich weiß, auf welchem Untergrund mein Haus wirklich steht, wenn ich weiß, worauf ich bauen kann, dann erst kann ich auch mir selbst vertrauen. Mir selbst Vertrauen.

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Viele Menschen glauben, dass sie ihr Selbstwertgefühl durch äußere Faktoren aufbauen können. Doch das Gegenteil ist der Fall. Wir dürfen uns wieder einlassen auf uns selbst. Dürfen herabsteigen in die letzten Winkel unseres Seins. Wir dürfen uns selbst als Mensch wieder wahrnehmen. Unserer Intuition trauen. Uns einfach akzeptieren. 

Je mehr ich mich in meiner Gesamtheit wahrnehme, desto mehr Vertrauen erwächst in mir.

Wieso ist diese einfache Erkenntnis vielen Menschen nach wie vor verborgen.

Ich denke, darauf gibt es eine einfache Antwort: Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Unser Wirtschaftssystem basiert auf Wirtschaftswachstum. Die Wachstumszahlen werden in regelmäßigen Abständen, wie eine heilige Botschaft verkündet.

Und hier entsteht das Henne–Ei Problem. Die Wirtschaft möchte gerne viel verkaufen. Und die Werbepsychologen wissen sehr genau, was den meisten Menschen fehlt. Ein gutes, stabiles und nachhaltiges Selbstwertgefühl. Wir haben uns längst davon verabschiedet das nackte Produkt zu verkaufen.

Einen Blechhaufen mit vier Gummirädern, der in der Lage ist, uns von A nach B zu bringen.

Nein, es geht um weitaus mehr. Jedes Produkt wird emotional aufgeladen und vermittelt die hier geschilderten Status-Kriterien.

Aktiv werden auf diese Weise Projektionsflächen geschaffen, die es dem Käufer ermöglichen seine tiefsten Wünsche und Bedürfnisse befriedigt zu sehen.

Und diese Strategie funktioniert hervorragend.

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Vor dem Kauf fühlt es sich an, als würde man durch das Produkt mehr Selbstzufriedenheit erlangen. Nach dem Kauf kommt dann sehr schnell die Ernüchterung. Man ist und bleibt die gleiche Person, wie zuvor.

Eine Frage haben wir in diesem Beitrag noch nicht beantwortet. Das Thema lautet ja: Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Glaubenssätze und Ihre Auswirkungen auf unseren Erfolg.

Sprechen wir also noch kurz über Ihren Erfolg:

Erfolg lässt sich planen. Davon bin ich auf Grund meiner eigenen Erfahrungen absolut überzeugt. Um Erfolg jedoch planen zu können, muss ich mich selbst ganz genau kennen. Ich habe es schon gesagt: Wer um seine Stärken und seine Schwächen weiß, der kann sich selbst vertrauen.

Genau das eröffnet uns ein gesundes Selbstwertgefühl und ein stabiles Selbstvertrauen.

Es ist wie mit einem Ruderboot. Wenn ich weiß, wo das Leck ist, kann ich dem Wassereinbruch zu einem Zeitpunkt entgegenwirken, wo das Boot noch an Land ist. Dadurch steigt einerseits das Vertrauen in das Boot und darüber hinaus auch die Wahrscheinlichkeit mit diesem Boot das andere Ufer tatsächlich zu erreichen.

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