Analytische Kinesiologie

Wie Dir der Muskeltest hilft, Deine Berufung zu finden

Der Muskeltest als Entscheidungshilfe für deine Berufung

Heute gibt es eine Vielzahl kinesiologischer Schulen, doch alle diese Strömungen basieren letzten Endes auf den Erkenntnissen von George Goodheart und John Thie. Die beiden Chiropraktiker untersuchten die Zusammenhänge zwischen dem Meridiansystem, so wie man es aus der traditionellen chinesischen Medizin her kennt, und spezifischen Muskeln. 

Sie fanden heraus, dass energetische Beeinträchtigungen einzelner Muskeln auf entsprechende Störungen im zugehörigen Meridian hinwiesen. Diese Wechselwirkung war jedoch nicht ausschließlich auf Muskeln beschränkt. Auch Sinnesorgane, Drüsen und Emotionen können durch gestörte Meridiane in Mitleidenschaft gezogen werden. Es ging also darum, die Störung in den Meridianen aufzuheben, um auf diese Weise auch auf die durch die Störung in Mitleidenschaft gezogen Muskeln, Drüsen und Organe einzuwirken.

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Dies gelang Goodheart und Thie, in dem Sie auf die Erkenntnisse von Frank Chapman und Terrence Bennet zurückgriffen. Demnach kann die Harmonisierung der Meridiane durch gezielte Stimulation bestimmter Reflex-Punkte und –Zonen auf der Körperoberfläche erzielt werden.
So verbesserte beispielsweise das Reiben spezifischer Körperpunkte die Lymphzirkulation. Dies wiederum zieht eine verstärkte Entgiftung des Körpers nach sich. Aber nicht nur das Lymphsystem kann auf diese Weise gestärkt werden. Auch die Berührung spezifischer Trigger-Punkte am Kopf steigert die Durchblutung korrespondierender Gehirnareale und trägt dadurch zum Abbau emotionaler Stresszustände bei.

Was hat das alles jetzt mit Deiner Berufung zu tun. Sehr viel, wie Du gleich feststellen wirst. Doch ich bitte dich noch um einen Moment Geduld. Ich denke, es ist wichtig zu verstehen, wieso der Muskeltest überhaupt funktionieren kann.

Goodheart und Thie legten in Ihrem Werk „Touch for Health“ die Grundlagen der modernen Kinesiologie. Das war in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Seitdem sind mehr als 40 Jahre vergangen. Eine Zeit, in der die Kinesiologie immer weiter entwickelt, spezifischen Anforderungen angepasst und um neue Elemente bereichert wurde.

Es reifte die Erkenntnis, dass die Wechselwirkungen nicht nur auf Meridian-Muskelbeziehungen beschränkt sind. So wird Kinesiologie heute als ein System verstanden, mit dem sich auch Einflüsse der Umwelt auf unseren Organismus untersuchen lassen.

Die These hinter der analytischen Kinesiologie ist relativ einfach auf den Punkt gebracht: Demnach gibt es grundsätzlich zwei Körper-Reaktionen auf Einflüsse von außen.

  1. Der Einfluss von außen stärkt und nützt dem Körper. Die Folge: Der Körper funktioniert gut – er reagiert voller Kraft. Spezifische Muskeln sind stark, ein Arm kann auch gegen Druck in einer Ausgangslage gehalten werden.
  2. Der Einfluss von außen schwächt oder schadet dem Körper. Die Folge: Das energetische System des Körpers wird dadurch beeinträchtigt, spezifische Muskeln sind schwach, ein Arm kann nicht oder nur kurzfristig gegen Druck in der ursprünglichen Ausgangslage gehalten werden.

Wie kann man nun testen, ob der Körper gerade schwach oder stark testet?

Die erste Möglichkeit ist, in sich hineinzuhören. Wer seinen Körper kennt und beobachtet, wer Zugang zu seiner Intuition hat, der benötigt keinen Muskeltest. Doch leider schenken dieser Fähigkeit viele Menschen heute keine große Beachtung mehr.

Eine zweite Möglichkeit ergibt sich durch den analytischen Muskeltest.

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Es gibt verschiedene Arten von Muskeltests. Ich möchte hier jedoch auf lediglich eine Test-Vorgehensweise eingehen, die am besten mit einem Partner durchgeführt wird.

Das Vorgehen ist denkbar einfach:

Die zu testende Person, streckt ihren Arm in Schulterhöhe nach vorne, so als ob sie mit flacher Hand auf etwas zeigen wolle. Der Tester legt nun seine Hand, meist die dominante Hand, auf das Handgelenk der zu testenden Person und erhöht auf sein Kommando „Halten“ langsam - und das ist besonders wichtig – wirklich langsam, den Druck in Richtung Boden. Dabei geht es nicht darum, herauszufinden, wer der Stärkere der Beiden ist. Es geht darum herauszufinden, wann der Körper stärker und wann er schwächer reagiert.

Um das zu trainieren, hat sich das folgende Vorgehen bewährt: Drucke dir auf einem A4 Papier jeweils einen lachenden und einen traurigen Smiley aus.

Dann gehst Du mit Deiner Testperson in Teststellung. Du stehst also seitlich von der zu testenden Person und die Testperson hält ihren Arm wie soeben beschrieben. Zeig ihr jetzt das Bild des Smileys, gefolgt von Deinem Kommando „Halten“. Dann erhöhe langsam den Druck. Nach ca. 3-5 Sekunden sollte der Druck das Maximum erreicht haben. Denke jedoch daran, dass der Druck nicht zu groß werden sollte. Dein größter Auflagedruck sollte maximal 3 kg betragen. Das lässt sich sehr gut mit einer Küchenwage ausprobieren.

Du wirst feststellen, dass nahezu alle Menschen auf den lächelnden Smiley mit einem starken Arm reagieren. Dann wechselst du das Szenario. Lass die Testperson den Arm kurz entspannen. Dann bitte sie, wieder in die Ausgangslage zu gehen, um den nächsten Test durchzuführen.

Nun zeigst Du ihr den Heuli. Und auch hier gibst Du wieder das Kommando „Halten“, erst dann erhöhst du wieder langsam Deinen Druck auf das Handgelenk Deines Gegenübers. 

Du wirst feststellen, dass die Testperson plötzlich nicht mehr über die gleiche Kraft im Testarm verfügt. Du kannst den Arm jetzt weitaus leichter nach unten drücken, als das vorher beim lächelnden Smiley der Fall war.

Komisch, oder? Wir sprachen anfangs über die Wechselwirkungen von Muskeln und Meridianen. Du erinnerst Dich: Wenn ein Meridian nicht mehr so funktioniert wie er soll, kann das zu Problemen in Muskeln und Organen führen. Oder andersherum: Wenn ein Muskel nicht mehr so funktioniert wie er soll, kann das Hinweis auf ein gestörtes Meridian-System sein.

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Mit unserem kleine Smiley Test bewegen wir uns nun auf einer vorgelagerten Ebene. Es kann sein, dass bestimmte Einflüsse von außen selbst dann Auswirkungen auf unser energetisches System haben, wenn wir nur kurz damit konfrontiert werden.Man könnte auch sagen, Dein Körper gibt Dir klare Signale, was Dir zuträglich ist, und was nicht.

Im Endeffekt ist der hier geschilderte Muskeltest nichts anderes, als ein klares Signal, wie Dein Bauch entscheiden würde. Wenn Du so willst, könnte man auch sagen, dass es sich hier um den Wink mit dem Zaunpfahl handelt.

Ich möchte jedoch an dieser Stelle noch einmal in grobstofflichere und leichter nachvollziehbare Bereiche gehen:

Was passiert, wenn ein Milch-Allergiker Milch trinkt, seinen Organismus also mit einem Lebensmittel belastet, dass dieser nicht verarbeiten kann? Welche Reaktionen laufen in seinem Körper ab?

Wir gehen hier nicht in Details chemischer Abläufe. Uns interessieren nur die Folgen – und diese sind in vielen Fällen gleich: Der Körper versucht das unverträgliche Nahrungsmittel möglichst schnell wieder aus dem Körper zu schaffen. Er reagiert anfangs mit Blähungen und dann meist mit Durchfall. Während der Zeit, in der unser Organismus mit dem unverträglichen Nahrungsmittel zu kämpfen hat, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der gesamte Organismus geschwächt. Der Körper testet schwach.

Doch kommen wir jetzt zurück zu unserem Smiley. Im Gegensatz zur Milch, hatte der Testpartner ja keinen direkten Körperkontakt.
Alleine die visuelle Konfrontation mit dem lachenden oder heulenden Gesicht war anscheinend ausreichend, um den Test-Arm stark oder schwach reagieren zu lassen.

Spätestens dann, wenn du die Smiley Erfahrung selbst in der Praxis machen konntest, wirst Du Dir die Frage stellen, ob für die Milch wohl Ähnliches gelten könnte.

Und das ist der Fall. Es würde ausreichen, der Testperson lediglich ein Glas Milch in die Hand zu geben. Alleine der Kontakt mit dem Glas reicht aus, um gleiche Testergebnisse zu erzielen. Und was für Lebensmittel gilt, gilt auch für Medikamente, Materialien, Smartphones, Personen und darüber hinaus auch für alle Umweltfaktoren, die auf den Organismus einwirken. Nur schwer zu glauben, nicht wahr?

Gerade dann, wenn Du Dich zum ersten Mal mit analytischer Kinesiologie beschäftigst, wirkt das Ganze zu wunderbar um tatsächlich wahr zu sein. Wie ein Märchen aus Tausend und einer Nacht.

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Auch hier ist wieder Dein kritischer Verstand gefragt. Geh spielerisch an das Thema heran und beginne mit ganz einfachen Übungen, um die Relevanz und Glaubwürdigkeit des Muskeltests für dich zu testen.

Arbeite mit Bildern von Personen, die als Heilbringer in die Geschichte der Menschheit eingegangen sind. Beispielsweise Mahatma Gandhi. Teste bei Deinem Gegenüber aus, ob Ihn das Bild stark oder schwach werden lässt. Das gleiche mit Personen der Zeitgeschichte, die verheerendes Übel über die Menschheit gebracht haben.

Und so taste dich langsam voran. Achte immer darauf, dass Du das Testergebnis nicht willentlich beeinflusst. Das passiert vor allem dann, wenn du zu impulsiv drückst. Denke immer daran, den Druck kontinuierlich und sanft aufzubauen. Nur so kann der Test gelingen.

Zwischen zwei Testszenarien solltest Du Deinen Testpartner auch immer wieder auf „Stark“ eichen. Du kannst das beispielsweise mit dem Smiley machen.
Dann steht dem nächsten Test nichts mehr im Wege.

Um zu üben, lass Deinen Testpartner falsche und richtige Rechenaussagen machen. Also beispielsweise behauptet er, dass 3 mal 3 nicht 9, sondern 8 ergibt. Teste dann seinen Arm, während einer falschen bzw. einer korrekten Aussage. Auch Du als Tester kannst die Formulierung der Aussagen übernehmen. Deine Aussage könnte beispielsweise lauten: 4 mal 4 ist 12. Dann folgt das Kommando „Halten“ und der Aufbau des Drucks.

Vielleicht fragst Du Dich ja gerade, wieso Du Sachen testen solltest, die ohnehin klar sind. Jede Zweitklässler weiß nun mal, dass 3 mal 3 nicht 8 ergibt und damit hast Du voll und ganz Recht.

Es gibt zwei Gründe, wieso diese Testszenarien gerade anfangs so gut sind:

  1. Fragestellungen in der Kinesiologie bergen ein großes Fehlerpotential. Eine ungenaue Konstruktion einer Frage, kann das Ergebnis verfälschen. Rechenaufgaben sind somit ein unendlicher Schatz valider Testszenarien, ohne großartig über Fragestellungen nachdenken zu müssen. Du kannst Dich also voll und ganz auf das Testen konzentrieren
  2. Die Ergebnisse von Rechenaufgaben lassen keinen Interpretationsspielraum zu. Das Ergebnis kann nicht gedeutet werden. Es ist entweder richtig oder falsch.

Information reicht als Testgrundlage aus

Am Beispiel der Milch haben wir aufgezeigt, dass das zu testende Lebensmittel nicht unbedingt konsumiert werden muss, ja, dass nicht einmal direkter Körperkontakt mit dem Lebensmittel bestehen muss.

Vielleicht hast Du Dich in diesem Zusammenhang auch gefragt, wieso der Test überhaupt funktionieren kann, obwohl die Milch ja in einem Glas, oder einer anderen Verpackung ist.

Es gibt dazu einige Erklärungsansätze, die das Phänomen zu beleuchten versuchen. Gerne wird in diesem Zusammenhang auf quantenphysikalische Zusammenhänge, meist jedoch auf die Theorie der morphogenetischen Felder von Rupert Sheldrake verwiesen.
Einen allumfassenden und wissenschaftlich belastbaren Erklärungsansatz gibt es meines Erachtens jedoch bislang noch nicht.

Wir haben es hier also mit einem Testsystem zu tun, das in der Praxis erfahren werden darf. Sofern es dich interessiert, steht Dir bislang nur der Erfahrungsweg offen, um herauszufinden, ob es tatsächlich funktioniert.

Doch zurück zum Thema. Ich möchte Dir gerne noch einen weiteren wichtigen Aspekt der kinesiologischen Testung zu beleuchten und dieser ist nicht weniger phantastisch.

Berufung, Lebensweg und Bestimmung im Leben finden - Klick!

Bleiben wir bei der Milch. Wir haben erfahren, dass der Körper beim Konsumieren unverträglicher Nahrungsmittel schwach reagiert. Dann haben wir festgestellt, dass alleine schon der Kontakt ausreicht, um diese Unverträglichkeit mit Hilfe des Muskeltests festzustellen. Die Information in der Hand des zu Testenden reicht aus, um den Muskel stark oder schwach reagieren zu lassen. Ganz egal, ob ein direkter Kontakt mit dem Körper zu Stande kommt.

Es ist lediglich die Information, die den Körper stark oder schwach werden lässt. Aus diesem Grund funktioniert der Muskeltest auch bei den Rechenaufgaben und den weinenden und lachenden Smileys.

Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch, dass es nicht einmal der substanziellen Milch bedarf. Es reicht alleine die Information. Du kannst also eine Behauptung aufstellen, die in folgendermaßen lauten könnte: „Die Testperson verträgt biologisch erzeugte Demeter Milch zu jedem Zeitpunkt - Halten“. Je nachdem wie das Testszenario verläuft, könntest du dann weitere Details austesten.

Hier siehst du jedoch bereits, wie wichtig es ist, vorab mit einfacheren Testszenarien Erfahrung gesammelt zu haben. Wenn Du dich an solche Tests heranwagst, solltest Du eine klare Vorstellung davon haben, wie sich eine starke von einer schwachen Reaktion unterscheidet.

Wenn es somit lediglich um Informationen geht, die im Sinne von „Stress“ oder „Nicht-Stress“ getestet werden, lässt sich somit langsam auch nachvollziehen, wieso die analytische Kinesiologie auch Hinweise bei Entscheidungsszenarien geben kann.

Wir Menschen sind es gewöhnt, rational zu entscheiden.
Das gilt besonders auch dann, wenn es um unseren Lebensweg und unsere Berufung geht.
Wir alle kennen den Ausspruch: Hätte ich mich doch nur auf meinen Bauch verlassen…“ – und wie Dein Unbewusstes entscheiden würde, wird an Hand des Muskeltests noch einmal augenscheinlich.

Doch leider entscheiden wir uns zu oft gegen unsere Intuition. Dabei spielt auch unsere Einbindung in das soziale System eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Vielleicht verhältst Du Dich alleine deswegen entgegen Deiner Intuition, da Du dem projizierten Bild Deiner Eltern entsprechen möchtest oder befürchtest, dass Freunde mit Deinem Lebenswandel nicht mehr einverstanden sein könnten.

Oft fehlt jedoch auch der Zugriff auf das Bauchgefühl. Man hat es schlichtweg verlernt, auf die eigene Intuition zu hören und ihr zu folgen.

Besonders dann ist es sinnvoll, den Muskeltest bei Fragen zu Lebensweg, Berufung und Bestimmung in die Entscheidungsfindung mit einfließen zu lassen. Du eröffnest Dir damit eine weitere Facette, um Entscheidungen mit größerer Tragweite fällen zu können.

Und gerade hier bietet die analytische Kinesiologie ein ideales Instrumentarium um relevante Schritte nach vorne zu machen. Wer eine Antwort auf drängende Fragen finden möchte, darf diese für Muskeltest erst einmal genau definieren. Alleine die Ausarbeitung strukturierter Fragestellungen - am besten arbeitest Du mit konkreten Aussagen – wird Dich bereits Deinen Antworten näher bringen.

Analytische Kinesiologie erfordert im Vorfeld eine aktive Auseinandersetzung mit einer Problematik. Du musst in der Lage sein, Fragen eindeutig zu formulieren. Stellst Du keine eindeutige Frage, erhältst Du auch keine eindeutige Antwort. So einfach ist das, denn offene Fragen sind leider nicht möglich. Du musst also Entscheidungsvorlagen für Dein Unbewusstes basteln, um eine klare Aussage zu bekommen.

Wenn Du dann durch den Muskeltest ein weiteres Indiz dafür hast, dass Dein Körper, Dein Unbewusstes, vielleicht sogar die geistige Dimension, Deine Berufung unterstützen, kann Dir das die zusätzliche Sicherheit geben, die Du benötigst, um einen neuen Lebensabschnitt tatsächlich in Angriff zu nehmen.

Allen Unkenrufen und Zweiflern zum Trotz verfolgst Du dann Deine wirkliche Berufung.

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