Lichtnahrung

Leben ohne zu essen...

Der Lichtnahrungsprozess führt uns an die Grenzen unseres Seins

 

Das Phänomen der Lichtnahrung ist nicht wirklich neu. Es begleitet die Menschen seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden. Oft handelt es sich um Menschen, die einen spirituellen Weg beschreiten. Ein Weg, der sie näher zu Gott führt. Ganz egal, wie dieser Gott über die Kulturen hinweg auch definiert sein mag. Oft sind es sind Menschen auf der Sinnsuche, auf der Suche nach Ihrer Lebensaufgabe, denn gerade in diesem Zusammenhang treten viele Fragen auf, die sich an den Grenzen zwischen materieller und geistiger Welt bewegen.

Volksheilige lebt von einer Oblate am Tag

Eine berühmte Persönlichkeit aus unserem Kulturkreis, die nicht mehr aß,  war Therese Neumann. 1898 in Konnersreuth in eine Bauernfamilie geboren, war ihr Leben scheinbar vorgezeichnet. Doch es sollte anders kommen. Die Bestimmung der Resl von Konnersreuth, wie sie bei uns noch immer liebevoll genannt wird, war es, eine Volksheilige zu werden.

Im Jahr 1926 zeigten sich bei ihr zum ersten Male Stigmata, also die Wundmale Jesu Christi. Es verwundert nicht weiter, dass dies in der damaligen Zeit zu wahren Pilgerströmen zu ihrem Haus führte.  

Im Alter von 30 Jahren hörte die Resl auf zu essen. Sie konnte schlichtweg keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Ihre Nahrungsaufnahme beschränkte sich seitdem auf eine Hostie pro Tag, die sie zusammen mit ca. 3 Kubikzentimeter Wasser zu sich nahm. Diese Form der Ernährung hielt sie bis zu ihrem Todestag aufrecht.

Sicherlich ist nicht auszuschließen, dass wir es hier mit einer Betrügerin zu tun haben. Doch wurde die Nahrungslosigkeit der Resl mehrfach, auch seitens der Kirche, überprüft.

Doch man muss keine Heilige oder kein Heiliger sein, um ohne feste Nahrung überleben zu können. Es gibt mittlerweile genügend Beispiele von ganz normalen Menschen, die seit Jahren ohne feste Nahrung auskommen.

In Zeiten des Internets, wirst Du in den Foren nicht lange suchen müssen, um Kontakte mit Menschen zu schließen, die seit Jahren nur noch trinken – sofern das Dein Wunsch ist.

Aus diesem Grund werde ich hier auch gar nicht in die Einzelheiten des Prozesses einsteigen. Mir geht es lediglich um eine Grob-Information, um Dich auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Wer sich mit Lichtnahrung beschäftigt, für den stellt sich auch die Frage, wieso wir auf so etwas herrliches wie ein gutes Essen im Kreis unserer Lieben verzichten sollten.

Was ist der Antrieb, um auf die Annehmlichkeiten, die feste Nahrung mit sich bringt, verzichten zu wollen? Geht es wirklich nur darum, die Zeit für das Einkaufen oder die Zubereitung unserer Mahlzeiten einzusparen, oder geht es um etwas ganz Anderes?

Ich denke, letzteres ist der Fall. Beim Thema Lichtnahrung geht es um das Ausloten von Grenzen. Es geht darum, die auf den ersten Blick materiell geprägte Welt konsequent in Frage zu stellen.

Menschen, die den 21 Tage Prozess der Lichtnahrungsumstellung durchleben, sind auf der Suche nach Beweisen. Sie suchen nach Bestätigung, dass die geistige Dimension unseres Lebens nicht nur Einbildung ist.  

Frag dich einmal, was mit Deinen Glaubenssätzen passieren würde, wenn Du längere Zeit einen Menschen begleitest, der die Notwendigkeit der Nahrungsaufnahmen hinter sich gelassen hat?

Was würde erst passieren, wenn Du selbst diese Erfahrung machst?

Ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass alle Deine Glaubenssätze eine neue Wertigkeit erfahren würden. Kein Baustein deines Konditionierungsgebäudes würde auf dem anderen bleiben.

Plötzlich wäre so viel falsch, was man uns erzählt hat. Plötzlich wüsstest du, dass die vorherrschenden Meinungen nicht zwangsweise der Realität entsprechen.

Plötzlich würdest du verstärkt anfangen zu hinterfragen.

Nimm nur für einen kleinen Moment an, dass Lichtnahrung tatsächlich funktioniert.

Was würde das für uns Menschen bedeuten?

Wäre darin ein weitaus höheres Maß an Freiheit des Individuums begründet, als wir es aktuell leben?

Denn was benötigst du schon, wenn Du nicht mehr essen musst. Da wäre in unseren Breitengraden noch das Bedürfnis, ein Dach über dem Kopf zu haben und bekleidet zu sein.

Der Lichtnahrungsprozess ist sicherlich ein Austesten von Grenzen. Der Prozess selbst kann Dich an die Schwelle des Todes führen. Und diese fragile Nähe zur geistigen Welt wird auch als extreme Erfahrungsbereicherung seitens der Menschen beschrieben, die diesen Prozess bereits erfolgreich durchlaufen haben.

Der Lichtnahrungsprozess ist eine Grenzerfahrung

Wenn Dich das Thema „Lichtnahrung“ interessiert, dann möchte ich Dir gerne ein Buch dazu empfehlen, dass sehr undogmatisch geschrieben ist.

Es heißt „Leben durch Lichtnahrung“ von Michael Werner und Thomas Stöckli und ist im AT Verlag erschienen. Dr. rer. nat. Michael Werner ist ein Chemiker, der mit beiden Beinen voll im Leben steht. Meines Erachtens hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Lichtnahrungsprozess wissenschaftlich zu untersuchen. Michael Werner lebt seit 2001 ohne feste Nahrung. Seit dieser Zeit hat er sich mehrmals als Untersuchungsobjekt für klinische Studien zur Verfügung gestellt.

Dabei wurde er über einen Zeitraum von 10 Tagen in der Intensiv-Station einer Klinik von der Außenwelt isoliert und rund um die Uhr mit zwei Kameras überwacht. Die Ergebnisse der Studie schildert er in seinem Buch.

Eine sehr gelungene Lektüre gerade für die Menschen, die sich noch sehr schwer damit tun, das Thema Lichtnahrung zu denken, geschweige denn als Realität zu akzeptieren.

Dein Gerald

 

 

 

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