Berufung und Therapie

oder: wie Du Deine Lebensfreude wiederfindest

Die Berufung zu finden, bedeutet, sich auf den Weg zu sich selbst zu begeben.

Wenn Du Deine Berufung finden möchtest, machst Du Dich auch immer auf einen Weg zu Dir selbst. Das ist mitunter eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Du darfst herausfinden, wer Du wirklich bist. Und diese Fragen können Testverfahren, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt und in einem nachgelagerten Schritt ergründen. So explizit Testverfahren auch sein mögen, sie haben alle ein großes Manko:
Sie testen das, was Du eigentlich gar nicht mehr sein willst.
Sie testen die Eigenschaften ab, die Dich auf einen Weg gebracht haben, den Du nicht länger verfolgen willst. In diesem Beitrag beschreibe ich Dir mein Vorgehen, das ich einsetze um Menschen wieder mehr mit sich selbst zu verbinden. Wenn Dich interessiert, wie Du das Schauspiel Deines Egos ergründen kannst, um zu Deinen wahren Werten vorzudringen, ist dieser Artikel ein erster Schritt auf Deinem Weg zurück zu Dir selbst.

Ich arbeite fast ausschließlich mit Klienten, die ihre Berufung finden und realisieren möchten. Doch hinter diesem erklärten Ziel, verstecken sich eine Vielzahl an Themengebieten. Um das näher zu erklären, möchte ich Dich auf eine kleine Reise in meinen Praxisalltag mitnehmen. Ich denke, das Beispiele das eben gesagte für Dich griffiger machen können. Dir dabei helfen zu verstehen, wie breit das Thema „Berufung finden“ tatsächlich ist. Grundsätzlich kommen zwei Klientengruppen zu mir.

Erstens sind da einmal die sogenannten High-Potentials.
Menschen mit einem Bilderbuch-Lebenslauf, die eine regelrechte Bilderbuch Karriere vorzuweisen haben. Menschen also, die von außen betrachtet scheinbar sehr viel richtig gemacht haben. Trotzdem kommen diese Menschen zu mir. Oft mit ersten Anzeichen eines drohenden Burn-Outs. Sie verspüren immer mehr eine große Leere in sich, denn die bisherige Strategie war vor allem materiellen Zielen und dem eigenen Status-Denken geschuldet.

Die seelische Komponente jedoch, der Lebenssinn also, wurde auf diesem Erfolgspfad jedoch oft vernachlässigt. Mit zunehmendem Alter wird dann der Ruf nach einer wirklich wertschöpfenden Lebensgestaltung immer lauter. Das ist der Zeitpunkt, wenn diese Menschen mit mir in Kontakt treten.

Die andere Gruppe an Klienten sind Menschen, deren Leben bislang sehr unstet verlaufen ist. Menschen, die gemessen am vorherrschenden Wertesystem unserer Gesellschaft bislang nicht wirklich Fuß fassen konnten und oft auch materiell zu kurz gekommen sind..

Aus dieser zweiten Gruppe möchte ich heute ein Beispiel bringen, das die mögliche Dimension eines Berufungscoachings aufzeigt.

Doch schauen wir uns zuerst einmal an, was im Normalfall unter einem Berufungscoaching verstanden wird.
Es gibt unzählige Bücher über das Thema „Berufung finden“ und natürlich habe ich am Anfang meiner Arbeit diese Bücher gelesen und viele Erkenntnisse aus diesen Büchern, finden sich auch heute noch in meinen Coachings wieder.

Zusammenfassend könnte man sagen, dass es sich im Endeffekt um eine Vielzahl standardisierter und offener Fragen handelt, mit denen Du Dich selbst reflektieren kannst.

Im Endeffekt handelt es sich um eine Definition Deiner Persönlichkeit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt.

Daran ist absolut nichts falsch. Doch diese Vorgehensweise wird natürlich Auswirkungen auf die Ergebnisse Deines Berufungscoachings haben.
Ich möchte es Dir mit einem Zitat deutlich machen, das Albert Einstein zugeschrieben wird. Seine Definition von Wahnsinn ist es, immer wieder das Gleiche zu tun und dabei andere Ergebnisse zu erwarten.

Und genau damit haben wir es hier zu tun.
Alle Testverfahren, die Deine Persönlichkeit, Dein Wesen, deine Vorlieben und Abneigungen, Deine Stärken und Schwächen klassifizieren, spiegeln ein Bild wieder, dass nur in seltenen Fällen Dein wirkliches Wesen widerspiegelt.

Lass es mich einmal so sagen: Du bekommst einen Spiegel vorgehalten. Und dieser Spiegel reflektiert Dein jetziges Ich.

Dein jetziges Ich, nennen wir es der Einfachheit halber „Ego“, hat dich jedoch in die aktuelle Situation gebracht.

Unser Ego spiegelt in den wenigsten Fällen das wieder, was wir wirklich sind. Unser Ego wird durch unsere Genetik, unsere Konditionierung und auch durch das kollektive Unbewusste geprägt.

Faktoren, die unser tägliches Handeln stetig beeinflussen.

Satteln wir das Pferd noch einmal von der anderen Seite auf. Testverfahren sind durchaus sinnvoll, doch spiegeln Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Persönlichkeitsstruktur der Vergangenheit wieder.

Du hast dich ja vor allem deswegen für ein Berufungscoaching entschieden, um Dinge in Deinem Leben zu verändern.

Viele Testverfahren zeigen dir meines Erachtens vor allem auf, wieso Du heute in einer Situation bist, die Du nicht mehr willst.

Stellt sich somit die Frage, was Du wirklich willst.

Beginnen wir ganz am Anfang. Überprüfe einmal für Dich, ob Du mit meiner folgenden Aussage einverstanden bist. Diese lautet:
„Du hättest Dich nicht für eine Berufungscoaching entschieden, wenn nicht irgendetwas in Dir davon überzeugt wäre, dass Du Dein Leben verändern solltest“.

Spannend, oder?
Irgendetwas in Dir hat die Führung übernommen. Du kannst es Bauchgefühl, Intuition, oder Unbewusstes nennen.
Faktum ist jedoch, dass etwas in Dir Aktion ergriffen hat.

Wenn du nachforscht was das ist, wirst Du feststellen, dass es ein Gefühl ist. Ein Gefühl, dass dich veranlasst umzudenken. Dieses Gefühl kann extrem stark werden. Es kann sogar so stark werden, dass Du rein körperlich nicht mehr in der Lage bist, Deinen bislang verfolgten Lebensweg zu gehen.

Meine Klienten gehen mit dieser Thematik sehr unterschiedlich um.

Da gibt es einen Teil der Klienten, die zu mir kommen, um dieses Gefühl zu unterbinden. Sie möchten einfach so weitermachen wie bisher. Am besten wäre es, wenn es ein Medikament gebe, die diese für Sie nervigen Gefühle und Symptome einfach wegmachen könnte. Das ist natürlich ein aussichtsloses Unterfangen. Je stärker wir unsere Gefühle, auf welchem Weg auch immer. unterdrücken, desto stärker werden Sie in Zukunft zurückkehren, bis wir Sie akzeptieren und versuchen zu integrieren.

Dann gibt es Klienten, die sich bereits voll und ganz darüber bewusst sind, dass Ihre Gefühle auf Missstände in Ihrem Leben hindeuten könnten. Manchmal bedarf es jedoch noch der Reflektion von Außen, um die Signale zu deuten und entsprechende Schritte folgen zu lassen.

Ganz egal, wie Menschen Ihre Gefühle deuten. Wenn Klienten zu mir kommen, geschieht dies immer auf Grund von Gefühlen.

Klar wurde irgendwann auch eine Entscheidung getroffen, einen Coach aufzusuchen. Am Anfang standen jedoch immer die Gefühle.

Schon hier wird deutlich, was meines Erachtens in einem Berufungscoaching oberste Priorität haben sollte.

Es sind Deine Gefühle. Jedes Beru fungscoaching darf in die Gefühle gehen. Nur so kannst Du Deine wirkliche Berufung finden. Der Verstand wird Dir an dieser Stelle nicht weiterhelfen.

Erst wenn Du voll und ganz in den Gefühlen bist, können standardisierte Berufungstests sinnvoll sein.

Fragebögen bewegen sich zwangsläufig auf Verstandesebene. Ganz egal, wie diese auch ausgestaltet sind. Alleine deren Bearbeitung erfordert rationales Denken.

Doch Dein rationales Denken fußt zu einem Großteil auf der Konditionierung Deiner Vergangenheit.

Dein Verstand hat Dich dorthin gebracht, wo Du heute stehst. Er hat Dir große Dienste erwiesen und Du darfst und sollst ihn auch in der Zukunft sinnvoll einsetzen.

Wenn es denn eine ordnende Macht im Universum gibt, hat uns diese nicht umsonst mit logischem Denkvermögen ausgestattet.

Mir geht es jedoch um das Gleichgewicht. Fast alle Menschen agieren zum Großteil auf Grund verstandesmäßiger Entscheidungen. Diese wiederum basieren auf unseren Erfahrungen.

Im Berufungscoaching geht es darum, diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken.

Komm in die Gefühle. Alleine darum geht es. Wenn Dir heute Dein Gefühl sagt, dass Du Deinen bisherigen Lebensweg nicht mehr verfolgen willst, dann dürfen Deine Gefühle auch der Wegweiser in die Zukunft sein.

Die meisten meiner Klienten haben über Jahre hinweg einen Lebensweg verfolgt, der Ihnen nicht mehr gutgetan hat. Um diesen Lebensweg trotzdem zu verfolgen, war es notwendig, die eigenen Gefühle abzuspalten. Sich von der ungeliebten Situation zu dissoziieren.

Doch auch für Deine Gefühle gilt die Regel der Meisterschaft. Wenn Du immer wieder aufkommende Gefühle unterdrückst, sie abspaltest, wirst Du irgendwann Meisterschaft darin erlangen.

Es ist wie mit dem Autofahren. Mit zunehmender Fahrpraxis, werden bewusste Abläufe immer mehr zu unbewussten Programmen, die ganz von alleine ablaufen.
Das Gleiche gilt für Deine Gefühle.
Wenn Du nur lange genug aufkommende Gefühle unterdrückst, wird auch dieser Prozess irgendwann automatisiert.
Gefühle treten dann meist ohne direkten Zusammenhang auf.
Als traurige Grundstimmung im Leben, Stress in der Partnerschaft oder sogar als somatische Reaktionen Deines Körpers.

Meines Erachtens - und ich habe hier nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit meiner Aussage – basieren viele psychische Erkrankungen alleine darauf, das wir unsere Gefühle unterdrücken oder sie einfach nicht hören wollen.

Wenn Du Deine Berufung finden und leben willst, darfst Du in die Gefühle gehen. Viele von uns haben diese natürliche Fähigkeit mittlerweile verlernt. Wir haben von Klein auf gelernt zu funktionieren. Uns wohl zu verhalten. Situationen im Außen durch entsprechendes Verhalten zu unseren Gunsten zu beeinflussen.

Mit teilweise einschränkenden Verhaltensmustern für unsere Zukunft.

Wir haben gelernt, das bestimmte Verhaltensweisen durch unsere Umwelt, ganz besonders aber durch unsere Ursprungsfamilie, bewertet werden.
Positives Feedback führte dazu, dass wir bestimmte Verhaltensweisen weiterverfolgt und perfektioniert haben, negativ sanktioniertes Verhalten wurde aus unserem Verhaltensschatz nach und nach verbannt.

Das ist der Status Quo, mit dem wir Fragebögen bearbeiten. Wenn Du so willst, bearbeitet nicht Dein wahres Wesen diese Fragebögen, sondern das Wesen, das Du nach außen vorgibst zu sein.

Und das es da eine Diskrepanz gibt, zwischen dem was Du vorgibst zu sein, und dem was Du wirklich bist, das muss denke ich nicht erst diskutiert werden.

Kommen wir zu einem Fall aus meiner Praxis, der aufzeigen soll, welche Dimensionen das Thema „Berufung finden“ annehmen kann.

Nennen wir den Klienten „Markus“. Das ist natürlich nicht sein richtiger Name.
Markus ist 31 Jahre alt, als er das Coaching bucht.
Er möchte endlich wissen, was sein Lebensweg ist. Wohin ihn seine Berufung führt. Bislang zeichnet sich kein roter Faden in seinem Leben ab. Er ist gelernter Zimmermann, hat jedoch noch nie länger als 6 Monate bei einem Arbeitgeber durchgehalten.

Im Gespräch mit Markus wird bereits in der ersten Session deutlich, dass Markus zu Generalisierungen neigt. So sind seines Erachtens die Arbeitgeber ausnahmslos Ausbeuter und das Wirtschaftssystem der Nährboden für ein modernes Sklaventum. Mit diesem Umfeld möchte er nichts zu tun haben.
Trotzdem wiederholt immer wieder seinen Wunsch, endlich seine Berufung zu finden.

An diesem Beispiel siehst Du sehr schön, wie schnell sich das Thema „Berufung finden“ in ein therapeutisches Thema verwandelt.

Die hier ausgeführten Generalisierungen sind nur ein kleiner Punkt, des gesamten Coaching-Szenarios. Der Einfachheit halber, möchte ich jedoch auf dieses Thema fokussieren.

An dieser Stelle wird noch einmal besonders deutlich, wo standardisiertes Vorgehen an seine Grenzen kommt.

Man könnte hier jetzt wunderbar das Persönlichkeitsprofil von Markus erarbeiten. Markus hätte dann noch einmal schwarz auf weiß, wo er aktuell steht und wie seine Interessen, Stärken und Schwächen gelagert sind.

Das würde jedoch absolut nichts an seiner Umweltwahrnehmung ändern.

Berufungscoaching ist für mich die Suche nach dem Lebenssinn. Da wir sehr viel Zeit in unseren Broterwerb investieren, sollte diese Tätigkeit zu positiven Gefühlen führen.

Markus damaliges Weltbild schloss positive Gefühle im Kontext von Arbeit und Wirtschaftssystem jedoch von vornherein kategorisch aus.

Somit war eine längere Reise zu Ursprüngen dieses Glaubenssystems notwendig.

Dazu war es notwendig in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit anzusetzen.

Die Vergangenheit wurde zuerst bewusst im Rahmen einer Gesprächstherapie, weiterhin auch mit Elementen der Verhaltenstherapie bearbeitet. In einem zweiten Schritt folgte dann eine Altersregression unter Hypnose.

In seinem bisherigen Leben war Markus nicht gerade vom Glück gesegnet. Der Vater verließ die Familie, als Markus 4 Jahre alt war. Schon vor diesem Zeitpunkt, war die Mutter mit der Situation völlig überfordert. Sie suchte nach Halt in verschiedenen spirituellen Kreisen. Teilweise nahm sie Markus auf diese Treffen mit. Erlebnisse, die für das Kind traumatischen Erfahrungen waren.
Hinzu kam, dass er viel zu früh eigene Entscheidungen treffen musste. Ohne dafür die nötige Kompetenz aufgebaut zu haben. Entsprechend fielen die Ergebnisse und das Feedback seiner Umwelt aus.
Immer mehr erlebte er Umwelt als abweisend, feindlich und verletzend. Das führte auch dazu, dass er heute seinen eigenen Entscheidungen nicht mehr vertrauen konnte.

Markus hatte die Aufgabe, sich selbst bei seinen Argumentationen über die Schulter zu schauen. Er führte ein Tagebuch darüber, wann er welche Generalisierungen einsetzte. Zusätzlich hatte er die Aufgabe diese durch zielführendere Formulierungen zu ersetzen. Immer mehr wurde ihm dadurch bewusst, wie er seine Umwelt wahrnahm.

In der Gesprächstherapie nach Rogers wurde ihm bewusst, dass seine Art Umwelt zu sehen, ein Schutzreflex war, den er sich als Kind zugelegt hatte. Er stellte fest, dass er mit seinem heutigen Verhaltensrepertoire wohl anders agieren würde und anderes Feedback seiner Umwelt bekommen würde. Ferner verstand er, dass er als Kind die bestmögliche Verhaltensweise an den Tag gelegt hatte, die ihm damals zur Verfügung stand.
Im Rahmen einer Altersregression in Hypnose war er in der Lage, die als Kind gemachten traumatischen Erfahrungen in sein heutiges Bewusstsein zu integrieren.
Die Heilung des inneren Kindes führte letzten Endes dazu, dass er seiner Mutter verzeihen, sich aber auch vollends von Ihr lösen konnte.

Normalerweise dauert eine Berufungscoaching mit meinen Klienten 12 Stunden. In dieser Zeit geht es darum, die eigenen Gefühle wieder wahrzunehmen. Zu spüren, wohin man wirklich will.

Im Fall von Markus, benötigten wir 30 Stunden, um das eigentliche Berufungscoaching anzugehen. In diesen 30 Stunden ging es darum, Selbstsabotage Programme zu erkennen und zu bearbeiten.

Erst dann war es möglich im Rahmen des Berufungscoachings Teil 1 „Berufung finden“ in die Gefühle zu gehen. Hier arbeite ich mit bioenergetischen Techniken, vorwiegend dem Atem.

Der Atem ist in der Lage eine enorme Kraft in unserem Körper freizusetzen. Er reinigt unsere Nadis. Das sind Energiekanäle die unsere Energiezentren, die sogenannten Chakren miteinander verbinden.
Hier ist seitens des Klienten auch Eigeninitiative gefragt.
Ein gutes Berufungscoaching versetzt Dich in die Lage, in Zukunft Deinem eigenen Weg treu zu bleiben. Der Atem ist der Schlüssel, um zu erkennen, was Dein Weg tatsächlich ist.

Je mehr Du in Einklang mit Deinem Atem gehst, desto stärker, wirst du spüren, was Dir gut tut und was nicht.

Das ist keine große Erkenntnis, jedoch haben wir alle Nachholbedarf, was das bewusste Atmen angeht. Ganz besonders gilt das für die Menschen, die sich schon seit längerer Zeit auf einem Lebensweg befinden, auf dem Sie ihre Gefühle abspalten mussten.

Die Abspaltung Deiner Gefühle ist nur dann möglich, wenn Du Deinen Atem vernachlässigst.
Und das ist auch der Grund, wieso angemessener Sport so gesund für Dich ist.
Sport bedeutet immer auch den freien Fluss von Atem.
Prana, Chi, oder Ki. Wie immer Du das auch nennen willst.
Wer Du Deinen Körper, aber auch Dein feinstoffliches System ausreichend mit Lebensenergie versorgst, ist das bereits die halbe Miete auf dem Weg zum Ziel.

Der Atem verbindet dich mit Deinem innersten Wesen. Und nur Dein innerstes Wesen ist in der Lage Dir durch Gefühle mitzuteilen, wohin Dich Dein Leben führt.

Es geht darum, Deine Gefühle wieder zu spüren. Je mehr Du Sie fühlst, desto genauer weißt Du wohin du willst.

Das wird Dir kein Fragebogen beantworten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viele gute Gefühle. Gönn Dir jeden Tag etwas Zeit in die Stille zu gehen.
Nur dort kannst Du die Antworten finden, die Dich wirklich bereichern.
Die Dein Leben nicht nur lebenswert machen, sondern mit Lebenssinn erfüllen.

Und je mehr Du nach innen gehst, desto stärker wird Dein Wunsch ganz Du selbst zu sein.
Ganz erfüllt zu leben.

So warst Du gedacht und so darfst Du sein.

Das wünsche ich Dir von ganzem Herzen.

Dein Gerald

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